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Blog von Wilfried May

Sprungschanze

Weil die Deutsche Bahn auf der Strecke Meißen-Großbothen einmal bis 120 km/Std. fahren möchte hat sie die Kurven überhöht ausgebaut. Am Bahnübergang Ullrichsberg bei Roßwein, der in einer Kurve liegt, ist das äußere Gleis 18 cm höher als das innere.


Durch diesen Höhenunterschied gibt es nun ein großes Problem mit der Straßenanbindung. Fahrzeuge die mit etwas Schwung über den Übergang wollen werden in die Höhe katapultiert und wenn man sich an die Verkehrsschilder, 10 kmh und Bodenwelle, hält und ein tiefer gelegtes Auto hat sitzt man auf. Die Verkehrsgesellschaft Döbeln die die Strecke Roßwein-Döbeln mit Niederflurbussen befuhr, fährt jetzt wieder über Etzdorf und Grunau. Beim ersten Überqueren des Bahnüberganges hat der Bus aufgesetzt.
Man kann nur gespannt sein wie dieses Problem geklärt werden soll da die Bahn und der Straßenbau die Verantwortung hin und her schieben.

Letzte Mahnung

Nach dem Abholen meiner Mails und News heute früh fand ich bei zwei meiner Mailadressen identische Mails mit dem Subjekt "Letzte Mahnung"
Guten Tag,
bis zum heutigen Datum fehlen Einzahlungen Ihrerseits, die die Rechnungsnummer 84387094 betreffen.
Hiermit fordere ich Sie nachdrücklich auf, bis zum 31.08.04 die noch ausstehende Summe von 29,99 Euro zuzüglich auf das unten angegebene Konto zu überweisen
Bei erneuter Nichtbeachtung der Frist wird das gerichtliche Mahnverfahren eingeleitet. Alle anfallenden Kosten sind dann von Ihnen zu tragen.
Sollten Sie inzwischen gezahlt haben, so betrachten Sie dieses Schreiben als gegenstandslos.
Mit freundlichen Gruessen
Buchhaltung
[Kontodaten]
P.S. Nach ihrer Zahlung werden wir ihren account löschen

Mit der Firma hatte ich noch nie etwas zu tun. Aber man weiß ja nie (Dialer oder so)
Auffällig war an der Mail nur, daß der Absender offensichtlich meinen Namen nicht kennt, auch im Mailkopf stand nur meine Email-Adresse. Ansonsten war die Nachricht völlig normal abgesendet von einem T-Online-Account. Der angegebene deutsche Kontoinhaber ist auch Inhaber der Domain, welche aber nur aus einem Confixx-Begüßungstext besteht.
Im Usenet konnte ich dann lesen, daß ich nicht der einzige Empfänger dieser Mail war. Völlig identische Mails wurden an viele Adressen, die im Usenet verwendet werden, verschickt.
Es ist doch eine Frechheit mit welcher Dreistigkeit hier versucht wird Geld abzuzocken!
Nachtrag: Die Heise Meldung dazu
Die Entschuldigung
Das noch
und hier noch

Burg- und Altstadtfest Leisnig 2004

Am Sonntag den 21.8.2004 habe ich mich gegen 10 Uhr mit dem Fahrad aufgemacht um wieder das Burg- und Altstadtfest zu besuchen.
Die 30 km im Tal der Freiberger Mulde fahren sich sehr gut. Also von Roßwein bis Niederstriegis ist man auf der Straße unterwegs, aber dann gibt es die Radwege durch Niederstriegis und von Mahlitzsch an der Mulde lang bis Döbeln. Durch Döbeln bis zu den Klostergärten. (Unglaublich die neue Autobrücke) Die Freifläche ist für meine Begriffe sehr schön gestaltet worden und wird vor allem von Skatern sehr gut angenommen. Dann weiter bis Technitz und auf dem Muldentalweg bis zu den Bischofswiesen mit dem neuen Kanuheim. Dort ist eine sehr nette Gaststätte integriert mit schönem Freisitz. Der Weg weiter bis nach Westewitz ist jetzt eine Asphaltstraße und das freut mich sehr, denn zuvor war es eine Schotter- Buckelpiste.In Westewitz uber den Bahnübergang und Überraschung weil Straße gesperrt. Als Radfahrer schaut man aber erstmal nach wies weitergeht. Also am Ortsausgang in Richtung Scheergrund wird eine Brücke neu gebaut und es ist eine Umleitung für Fußgänger und Radfahre geschaffen. Von dort bis zur ehemaligen Gaststätte Scheergrund keine Probleme. .....weiter

Die Bahn kommt

Seit Sonnabend den 20.8.2004 12 Uhr fährt die Bahn wieder durchgängig von Leipzig nach Dresden über Döbeln

Also nach genau 2 Jahren und 8 Tagen hat es die Deutsche Bahn geschafft die stark zerstörte Strecke zwischen Nossen und Großbothen fertigzustellen.


Eine ganze Menge Brücken mußten repariert bzw. neu gebaut werden. Der Unterbau der Gleisanlagen hatte auch sehr gelitten sodaß dort auch viel neu gemacht werden mußte und natürlich wurden auch die Gleise neu verlegt.


Laut Auskunft der Bahn wurden 34 Millionen Euro verbaut

Radtour 8.8.2004

Da ich seit längerer Zeit keine größere Radtour unternommen habe wollte ich das schöne Wetter an diesem Sonntag nutzen.
7 Uhr ging es los in Richtung Gleisberg und durch die Herrenaue bis Altzella bei Nossen. Am Bahnübergang in Altzella wurde an der Eisenbahnstrecke Nossen-Roßwein gebaut. Weiter ging es nach Nossen, Eula, Deutschenbora und Tanneberg. Dort fiel mir plötzlich ein, daß ich mir gar keine Zigaretten mitgenommen hatte. Ich weiß Rauchen ist nicht gut für die Gesundheit. Aber ein Laster sollte man haben. Naja Automaten gibt es ja an jeder Ecke nur hatte ich kein passendes Kleingeld. Also weiter bis Willsdruff und an der Tankstelle die
Zigaretten und ein Feuerzeug geholt. Nun den Berg in Richtung Kesselsdorf rauf und wieder runter und dann gleich nach links abgebogen nach Kaufbach, Steinbach und Pennrich und schon ist man in Dresden. Die lange Kesselsdorfer Straße runter und bis zum Hauptbahnhof. Den wollte
ich mir unbedingt anschauen weil dort einige Umbauarbeiten stattfinden. Es erschien mir wie ein Chaos weil die Reisenden ihre Bahnsteige nicht
finden bzw. die ganze Orientierung schon etwas schwierig ist.
Nun hinüber zur Prager Straße. Dort schon wieder einige Probleme weil der Mittelteil auch neu gebaut wird. Naja die kaputten Springbrunnen die zu DDR-Zeiten gebaut wurden sahen ja auch nicht mehr schön aus.
Weiter gings zum Schloß und zur Frauenkirche die ja nun von außen in ihrer ganzen Pracht zu bewundern ist. Es ist schön so ein Bauwerk wieder entstehen zu sehen. Nach dem vielen staunen und schauen meldete sich nun mein Magen zu Wort und ich bin den Elberadweg elbaufwärts bis zum Blauen Wunder .
Dort gibt es zwei schöne Biergärten. Im Schatten großer Bäume sitzt es sich herrlich. Man kann die Schiffe auf der Elbe beobachten oder einfach nur relaxen. Nachdem ich mich gestärkt hatte ging es elbabwärts rechtsseitig auf den Elberadweg durch die Stadt bis zum Stadtteil Mickten. Direkt an der Elbe befindet sich die 1862 eröffnete Ausflugsgaststätte "Lindenschänke". Hier wiedereine Rast gemacht da es da ganz phantastische Rippchen gibt.
Ca. 15 Uhr bin ich nun weiter auf den Elberadweg bis nach Meißen und da hatte ich etwas Glück weil ein leichter Ostwind aufgekommen ist und mich geschoben hat. Nach einer erneuten Rast in Meißen, der Kilometerzähler zeigte auf 90 km, gings nun in Triebischtal aufwärts bis Deutschenbora, Nossen und dann wieder heim nach Roßwein. 18 Uhr war ich wieder zuhause und ein ausgiebiges Wannenbad hat mir sehr gut getan, denn insgesamt waren es doch 125 Km geworden.